Qualitätseinstufungen

In der nachfolgenden tabellarischen Aufstellung der Anforderungen (Auszug aus der DIN 55468) sind die Sorten in "einwellig" und "mehrwellig" unterteilt. Sie unterscheiden sich in den Gütemerkmalen Berstfestigkeit, Durchstoßarbeit und Kantenstauchwiderstand. Die einwelligen Sorten 1.01 bis 1.05 und die mehrwelligen Sorten 2.02 bis 2.06 verzichten auf das Gütemerkmal Berstfestigkeit und sind nur durch die Durchstoßarbeit und den Kantenstauch definiert. Schachteln aus solchen Wellpappensorten genügen einem bestimmten Stapelstauchwiderstand. Man spricht von "Lagerbeanspruchung". Hier wird die Schachtel meist für Lagerzwecke genutzt, der Versand geschieht in einer Paletteneinheit oft auf kurzem Weg vom Hersteller einer Ware zum Supermarkt.

Werden die Schachteln zusätzlich hohen Transportbelastungen auf weiten Wegen ausgesetzt, dann sollten die Sorten 1.10 bis 1.50 sowie 2.20 bis 2.70 eingesetzt werden. Diese Sorten weisen als weiteres Gütemerkmal die Berstfestigkeit auf. Man spricht dann von "Transportbeanspruchung".

Bei den Sorten 2.90 bis 2.96 handelt es sich um zwei- oder dreiwellige Schwerwellpappe, die sowohl für Lager- als auch für Transportbeanspruchungen einer Schachtel einsetzbar ist. Das Gütemerkmal Berstfestigkeit entfällt, da diese in den oberen Sorten kaum noch messbar ist.

Qualiltaetseinstufung von Wellappe

Quelle: www.wellpappe-wissen.de 

 

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